Hände reichen


Arbeitslosigkeit

von

Zu deutschen Landen wird Arbeit so verstanden

Solidarität Menschlichkeit
Solidarität und Menschlichkeit am Boden
  • Wer keiner versicherungspflichtigen Tätigkeit nachgeht hat an gesellschaftlichem Ansehen das Nachsehen.
  • Dann gibt es noch die Aufstocker, die zwar tätig sind, aber keinen ausreichenden Lohn erhalten.
  • Kindererziehung hat einen Stellenwert nach den Mottos: Macht sich nebenher oder gar, dann sollen die eben keine Kinder kriegen.

Zwei Freundinnen treffen sich im Supermarkt.
Die Eine ist alleinerziehende Mutter dreier Kinder von 1 1/2 von vier und sechs Jahren lebt vom Unterhalt des Kindsvaters.

Die Andere ist verheiratet. Ihre Kinder sind 12 und 14 Jahre jung. Sie klagt über Stresssymptome. Ihr Teilzeitjob im Büro und die beiden pubertierenden gingen ihr gehörig auf die Nerven. Sie wäre total urlaubsreif.
Im Anschluss fragt sie: Und was machst du?

Die Eine antwortet: „Ich schaffe gerade nichts“.

Die Guten ins Töpfchen ...

Zur Leistungselite gehören alle Menschen die ihre Fähigkeiten für andere zur Verfügung stellen und mit diesen den Lebensunterhalt selbst bestreiten können.

  • Beamten kommt ein besonderer Status zu. Dazu gehört dennoch Steuern zu entrichten.
  • Selbstständige und Freiberufler: Von gut laufenden Geschäften ausgehend.
  • Angestellte bei ausreichender Entlohnung.

Von hieraus kann es nur noch bergab gehen, denn folgende Sortierungsobjekte leisten zwar immer noch einen wichtigen Beitrag aber von Arbeit kann nicht mehr die Rede sein.

Darunter siedelt sich ein Grüppchen an

  • Midijobber, deren Einkommen auf derzeit € 800,- begrenzt sind.

Dicht gefolgt von

  • Minijobber, deren Einnahmen auf € derzeit 450,- beschränkt werden.
  • Übungsleiter haben eine Einnahmebeschränkung von € 2.400 ,- jährlich, die nicht versteuert
    wird und trotzdem nicht zum Leben reicht.
  • Ehrenamtlich Engagierte bekommen vielleicht ihre Unkosten erstattet.
  • Auszubildende und Studenten kommt zu in der Regel zu Gute, dass sie erst am Anfang ihrer Karriere stehen.
  • Schüler haben es besonders gut, da sie ja nur lernen und nicht arbeiten gehen müssen – wo es wieder um den Sprachgebrauch geht – lernen ist keine Arbeit.
  • 1 Euro Jobber sind doch Hartzer, drum brauchen sie für ihre Leistung auch keinen realistischen Lohn (Ausgleich).
  • Senioren trifft es besonders hart. Sie haben ihren Dienst schon getan und liegen fortan dem Staat nutzlos auf der Tasche.

Mit solidarischen Grüßen
Eure Jenny

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