Hände reichen


Einigkeit und Recht und Freiheit

von

Fazit 2020 Träume für eine liebenswerte Gesellschaft

Seit Anfang 2020 haben sich die Umgangsformen drastisch verändert.

Meinen Erfahrungen nach
war dieser
„Einigkeits- und Rechts- und Freiheits- sowie Sozialstaat“
auf Sand gebaut.

Einig ist man sich seit Einführung von #Hartz4,

dass diese Leistungsbe(Recht)igten nur faule Couchpotatos sind, die ihren Verstand bislang, mit samt den #Grundrechten, an der Pforte abzugeben haen. Wer nicht oder nicht mehr in das Schikanesystem passt, soll auf der Straße schlafen und in der Tonne nach Essen suchen.

Einig ist sich die Mehrheit über Frauen mit #Kopftuch

Das geht in Deutschland gar nicht, weil es ein Zeichen von Unterdrückung sei, die dem #Quran entspringt und der #Islam mit Deutschland nichts zu tun hat.

Mir ist es Jacke wie Hose, wer hier ein Kopftuch trägt. Jede darf doch Anziehen, was sie will. Es tut mir persönlich nicht weh. Habt ihr mal darüber nachgedacht, dass es auch christliche Frauen gibt, die ihre Haare bedecken?

Bezüglich des Qurans sehe ich für mich keine Schwierigkeiten. In der #Bibel stehen ebenso genügend Passagen der Gewalt und Frauen kommen dort genauso wenig gut weg bzw. man sehe, welche Umsetzung die Herren jahrhundertelang bevorzugten. Bis in die 70er des 20ten Jahrhunderts brauchten Frauen die Erlaubnis ihrer Ehemänner, wollten sie eine Arbeit annehmen.

Welche Religion gehört denn zu Deutschland? Es heißt doch im deutschen Grundgesetz, dass wir #Religionsfreiheit haben. Wieder ein Punkt, an dem abzulesen ist, dass dieses Grundrechtebuch nur ein paar Hansel zu interessieren scheint.

Ah so, ich vergaß: Das #Christentum hat in Deutschland seinen Ausgangspunkt, weil #Jesus gleich um die Ecke lebte? Und Jesus war ein sehr kritischer „Querulant“.

Ein paar tausend Jahre später stehen wir vor einem großen Umbruch. Kein einzelner Messias ist zugegen und wäre es so, würden Menschen heute wie damals darüber lachen und Beweise fordern.

Einig ist sich die Gesellschaft über Familien

Die sollen möglichst nur zwei Kinder großziehen, denn die Statistik sagt, bei einer Familie ab drei Kindern handelt es sich um „arme“ Leute, wenn nicht gar um „asoziale“.

Sobald Menschen dieses System hinterfragen oder gar kritisieren,

und das ist nicht erst seit einem Jahr so, gibt es schlaue Bemerkungen wie:

  • Wenn es dir hier nicht gefällt, dann wandere doch aus!
  • Woanders gibt es nichts, also jammer nicht auf hohem Niveau!

Mit der Abschiebelösung macht man es sich sehr einfach!

Weil es woanders schlimmer ist, soll hier vor allem der Mund zu bleiben, damit der Dreck unterm Teppich liegen bleibt. Stellt sich die Frage: Wer sitzt am liebsten bequem auf der Couch? Aber erst nach dem sich vor Stolz gebrüstet wurde, dass man sich für das System krank geschuftet hat, dafür jeden Montag beklagt, dass das Wochenende zu kurz war.

Das Recht sich zu wehren

haben die letzten Jahre immer mehr Menschen in Anspruch genommen und erst 15 Jahre später hat das Bundesverfassungsgericht wenigstens eine 70%tige #Existenzberechtigung bescheinigt.

Zwischenzeitlich ist es normal, dass ein*e Regierungskritiker*in mit alten wie neuartigen Hetzworten belegt wird. Der Gipfel ist jedoch:

  • Ich wünsche dir #Covid und dass dich dann niemand behandelt.

Ich bin ein großes Mädchen und nehme es nicht persönlich! Wer anderen eine Grube wünscht …

Erst jüngst bekam ich eine PN von einer Frau, die ich auf einer Mahnwache „Gegen #Altersarmut“ kennenlernte. Diese Gruppe wurde übrigens auch gleich in die Naziecke gesteckt.
Wir hatten seit Monaten keinen Kontakt. Sie fragte mich, ob ich wisse, dass sie an Covid erkrankt war und es sie fast umgebracht hätte.

Meine Antwort

Ich gratulierte ihr, dass sie es überstanden hat. Ich fragte sie, ob sie schon wisse, dass

  • mein/e Uropa, Opa, Stiefvater und fünf Onkel sich tot gesoffen haben.
    Einen davon hat's erst diesen Oktober erwischt ;'-( Und in einer alkoholkranken Familie groß zu werden ist wahrlich kein Zuckerschlecken.
  • ich als Kind, wegen eines Bienenstichs, fast an Blutvergiftung drauf gegangen.
  • ich Mumps und Windpocken als Kind und Röteln mit 16 überlebt habe, da war ich auch zufällig gerade nicht schwanger ;-)
  • mein erster Freund schlimmes Asthma hatte und mit 21 an Herzversagen verstarb.
  • Ein anderer Ex, viele Jahre später, eine Transplantniere hatte. 10 Jahre später hat ihn der Magenkrebs zerfressen, wegen der Medies.

Wo war denn das Mitgefühl derer, die sich heute als Apostel aufplustern, um all die Leidtragen die es schon vorher gab?

Ah ja, die an Covid Verstorbenen wären vermeidbar gewesen!
Tatsächlich trägt das Personal, das mit Covid Patienten umgeht entsprechende #Schutzkleidung, während das Volk draußen sich auch mit einem Schal begnügen darf!

  • Diese neue Realität ist nicht mal für die Katz.
  • Die alte Realität hat erst zum Chaos geführt. Brauche ich nicht wieder.
  • Die Zukunft stelle ich mir anders vor.

Wird Zeit für ein System, das ethische Grundsätze in den Vordergrund stellt.

  • Eine Welt in der die Meinung von Kindern auch etwas zählt.
  • Ein Bildungssystem, in dem Kinder gerne lernen, was sich vereinzelt schon zeigt. Und Eines, das lebenslanges Lernen berücksichtigt und es möglich ist, sich auch hochbetagt noch Fortzubilden.
  • Schön wäre, würden sich die Menschen mehr umeinander kümmern und weniger Einrichtungen in Anspruch nehmen: Weder für Ihre Sprösslinge noch für die Generation zuvor.

Welche Träume hegt Ihr für eine lebens- und liebenswerte Gesellschaft?

Passt gut auf euch auf! Vor allem, bleibt gesund!
Eure Jenny


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